Motiv und Motivation - Psychologische Aspekte der Photographie

Fotografie umgibt uns im Alltag und wir alle sind mit jenem einzigartigen Medium vertraut, das in der Lage ist, Situationen, Eindrücke und Momente für uns festzuhalten.

Wir alle „konsumieren“ Fotos in den verschiedenen Medien und besitzen Fotoalben.

Wir fotografieren selber zu verschiedenen Anlässen und in verschiedenen Situationen und schließlich werden wir selber immer wieder fotografiert.

  • Was aber verbirgt sich hinter diesen Vorgängen?
  • Warum möchten wir Bilder von bestimmten Dingen oder Personen besitzen?         
  • Warum hängen wir bestimmte Bilder zu hause auf und wollen diese ständig um uns haben?                                                                             
  • Welche Bilder zeigen wir – oft sogar unaufgefordert – anderen Menschen her?      
  • Warum fertigen wir diese Bilder an und warum fotografieren wir überhaupt?         
  • Warum haben wir eine bestimmte Vorliebe für bestimmte Motive?  
  • Warum drücken wir in bestimmten Situationen fast reflexartig auf den Auslöser und denken in anderen Situationen überhaupt nicht daran, diese fotografisch festzuhalten?
  • Wann und wie werden wir selber gerne fotografiert? 
  • Warum werden manche Menschen gerne fotografiert und warum fühlen sich andere vor einer Kamera überhaupt nicht wohl? 
  • Wie verändert die Anwesenheit einer Kamera/eines Fotografen unser Verhalten, wenn wir damit rechnen, fotografiert zu werden? 
  • Welche Vorgänge, Emotionen oder Spannungen spielen sich ab bei jemandem, der vor der Kamera steht und was spielt sich beim Fotografen ab? 
  • Welche psychologischen Aspekte sollte der Fotograf berücksichtigen, wenn er einen anderen Menschen fotografiert?

Der Workshop „Motiv und Motivation – Psychologische Aspekte der Photographie“ beschäftigt sich u.a. mit diesen Fragen und beleuchtet wesentliche Zusammenhänge in folgenden drei Bereichen:

  • Psychologische Aspekte des Fotografierens
  • Psychologische Aspekte des „Fotografiert-Werdens“
  • Psychologische Aspekte bei der Nutzung und Verwendung von Fotografien im Alltag

Einerseits sollen durch diesen Workshop relevante Zusammenhänge aufgezeigt werden, die zwar ständig gegenwärtig, für uns aber nicht sofort erkennbar sind. Zum anderen werden die Seminarteilnehmer auf diese Weise mit verschiedenen Fragen konfrontiert, die sie für sich selber beantworten können.

Dadurch erfolgt eine individuelle Selbstreflexion, die es jedem Teilnehmer ermöglicht, etwas über das persönliche fotografische Verhalten zu lernen. Die persönliche Auseinandersetzung mit der Fotografie durchläuft mehrere Stadien, die sich nicht nur durch fotografische Kenntnisse und technische Erfahrung des Fotografen beschreiben lassen, sondern auch maßgeblich durch die Motivation zu fotografieren bzw. die innere Grundhaltung zu jenen Abläufen, die dem Fotografieren zu Grunde liegen.

Optional besteht für die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, (anonym) einen Fragebogen auszufüllen, der diese persönliche Standortbestimmung erleichtert.

Kurszeiten:

  • Freitag: 18:00 – 21:00
  • Samstag: 9:00 – 12:00, 13:00 - 18:00 

Kosten: 95.- €

 

 

photowerkstatt suedlicht april 2009

 

 

 

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